Moneydom

Der Begriff Moneydom setzt sich ist eine Wortkreation, bestehend aus den Wörtern Money und Domina zusammen. Bei einer Moneydom handelt es sich also um eine Gelddomina. Eine Moneydom ist jedoch nicht als eine Domina im klassischen Sinne zu verstehen. Im Prinzip ist die Moneydom einer Domina nur in einigen wenigen Eigenschaften ähnlich.

 


 

Die Moneydom fügt anderen Schmerzen zu, alledings nicht direkt bzw. direkt körperlich. Sie erzieht, betraft und hält mehrere Sklaven. Im Normalfall mag die Moneydom es auch, ihre Sklaven zu erniedrigen oder vorzuführen – allerdings besitzen die meisten Moneydoms kein Studio bzw. “Dungeon”, wie es bei einer typischen Domina normalerweise der Fall ist. Eine Moneydom dominiert einen Sklaven über die finanzielle Schiene: Die Moneydom nimmt ihm sein eigens verdientes Geld. Dies ist eine relativ neue Form von Sado-Maso, kurz SM, und hat sich inzwischen schon recht weit verbreitet, weil sie sehr simpel praktizierbar ist. In der Regel läuft das Schema so ab, dass der Sklave der Moneydom Geschenke macht, welche in unterschiedlicher Form ausfallen: Mit Überweisungen, per Amazon oder auch Paypal.

Die Moneydom schenkt demjenigen dafür ein bisschen ihrer Aufmerksamkeit….

 

…allerdings auch nur, so lange er zahlkräftig ist und seinen ihm auferlegten Pflichten nachkommt. Geld bedeutet in der normalen Welt Freiheit, denn wenn man Geld besitzt, kann man sich, wie wir alle wissen, auch etwas dafür kaufen. Ohne Geld verliert man diese Freiheit, muss verzichten und besitzt nichts. Man kann beispielsweise nicht in die Oper gehen, keine Kleider kaufen, nicht mit Freunden ausgehen, weil das Geld fehlt. Genau dieser Verzicht ist es, was der Moneydom den Kick gibt, wenn ein Sklave in ihr ermöglicht. Eine Moneydom raubt einem Sklaven diese Freiheit und fügt ihm damit die typischen SM-artigen Schmerzen zu. Allerdings nicht physisch, sondern vielmehr psychisch und auch viel mehr, als eine Peitsche der Moneydom es je könnte.

 

Ein Geldsklave ist – wie die Moneydom es ausdrückt – devot…
…dafür fallen von der Moneydom Begriffe wie “Zahlschwein” oder “Paypig”, da der Sklave seiner Moneydom mit Geld dienen muss. Ein Geldsklave wird also von der Moneydom ausgebeutet und finanziell von der Moneydom dominiert. Er macht der Moneydom viele Geschenke wie Kleidung, schönen Schmuck und teure Gegenstände – natürlich ist auch reines Geld dabei. Ein Geldsklave erhält dafür jedoch keinerlei Gegenleistung – alles, was er dafür erhält, sind wüste Beschimpfungen, Spott, Hohn und Demütigung von Seiten der Moneydom. Solch ein Sklave ist vollends willenlos, er schenkt der Moneydom den größten Respekt und vertraut ihr sein hart verdientes Geld an.

 

Natürlich gibt es auch Bestrafungen der Moneydom….

 

…welche fällig werden, wenn ein Sklave heimlich und ohne die Erlaubnis der Moneydom onaniert hat. Dafür ist wieder ein neuer Zahlbetrag an die Moneydom zu leisten, wie zum Beispiel 50 Euro. Wenn man also zweimal heimlich ohne die Erlaubnis onaniert hat, so zahlt man 100 Euro. Also muss der Sklave die Herrin zunächst darum bitten und sie entscheidet, was geschehen darf und was nicht – das gesamte Programm wird von ihrer Seite aus veranlasst. In Deutschland hat sich diese Art der etwas gewöhnungsbedürftigen Moneydom Praktik rasch verbreitet und wird immer beliebter unter Gleichgesinnten.